Ganz ehrlich? Wer hat nach einer langen Woche im Büro oder auf der Baustelle wirklich noch Lust, sich Freitagmittag selbst hinters Steuer zu klemmen und sich über die A1 zu quälen? Eben. Niemand.
Wir bei Optimal Reisen Mersch kennen das Spielchen zur Genüge. Seit Jahren bringen wir die Rheiner (und alle aus der Umgebung) von A nach B. Mal ist es nur die kurze Fahrt mit dem Linienbus in die Innenstadt, aber oft ist es eben die Flucht aus dem Alltag. Das Thema Wochenendreisen ist dabei so etwas wie unser Steckenpferd, weil wir einfach merken: Die Leute wollen raus, aber sie wollen keinen Stress.
Ein Wochenende ist kurz. 48 Stunden, vielleicht ein bisschen mehr, wenn der Chef gnädig war. Wenn Sie davon sechs Stunden im Stau stehen und sich über Falschparker in Hamburg oder Berlin ärgern, ist der Erholungseffekt gleich null. Deshalb plädieren wir – und ja, wir sind da parteiisch, aber aus Erfahrung – für den Bus.
Warum der Busreisende am Montag entspannter ist
Es geht nicht nur darum, dass Sie nicht selbst fahren müssen. Es geht um das “Wie”. Stellen Sie sich vor, Sie steigen hier in Rheine ein. Das Gepäck landet unten im Bauch des Busses – und zwar nicht Tetris-mäßig reingepfercht wie im Kofferraum ihres Kombis, sondern ordentlich verstaut. Sie gehen die Stufen hoch, suchen sich Ihren Platz (am besten den am Fenster, logisch), und ab dem Moment, wo die Tür zisch, ist für Sie Feierabend.
Unsere Fahrer kennen ihre Maschinen. Egal ob es einer der großen Reisebusse für den Vereinsausflug ist oder ein wendigeres Modell für die kleinere Gruppe. Die Herren und Damen am Steuer wissen genau, wie man sanft anfährt, damit Ihnen der Kaffee nicht aus der Hand schwappt (ja, Bordküche ist bei den großen Kisten Standard, aber dazu gleich mehr).
Ein Aspekt, den viele unterschätzen, ist die Parkplatzsituation in deutschen Großstädten. Haben Sie mal versucht, in Amsterdam zentrumsnah zu parken, ohne einen Kleinkredit aufzunehmen? Oder in Köln zur Weihnachtsmarktzeit? Ein Albtraum. Unser Bus lässt Sie so nah wie möglich am Geschehen raus, der Fahrer kümmert sich um den Rest, und Sie spazieren einfach los.
Beliebte Ziele: Wo wir die Rheiner am liebsten hinfahren
Über die Jahre kristallisieren sich Favoriten heraus. Klar, wir fahren Sie überall hin, wo eine Straße hinführt, aber für Wochenendreisen gibt es ein paar Klassiker, die einfach immer funktionieren.
Hamburg – Das Tor zur Welt (und zum Fischbrötchen)
Der Klassiker schlechthin. Von Rheine aus ist das eine machbare Distanz. A1 hoch, hoffen, dass bei Bremen alles läuft, und schon sind Sie da. Hamburg bietet für Gruppen extrem viel, aber man muss es planen. Wir haben oft Kegelclubs oder Stammtische, die einfach nur auf die Reeperbahn wollen. Das ist okay. Aber Hamburg kann auch anders. Elbphilharmonie-Führungen (rechtzeitig buchen, die sind immer voll!), Speicherstadt oder morgens um 5 Uhr auf den Fischmarkt, wenn man noch fit ist.
Der Vorteil hier: In Hamburg braucht man kein Auto. Die U-Bahnen und Fähren (die übrigens zum HVV dazugehören) sind top. Wir setzen Sie am Hotel ab, und Sie erkunden die Stadt auf eigene Faust.
Amsterdam und die holländische Küste
Da wir hier in Rheine sitzen, ist der Weg nach Westen fast ein Heimspiel. Amsterdam ist für einen Tages- oder Wochenendtrip ideal. Manchmal kombinieren wir das auch. Morgens hin, Grachtenfahrt (touristisch, ja, aber muss man mal gemacht haben), ein bisschen Kultur im Rijksmuseum oder einfach nur Pommes essen. Wichtig zu wissen: In Amsterdam sind Busse im Zentrum streng reglementiert. Da muss man genau wissen, wo man halten darf. Das ist unser Job, nicht Ihrer.
Die Mosel – Wenn es etwas gemütlicher sein soll
Gerade im Herbst, wenn die Weinfeste starten, sind unsere Busse oft Richtung Süden unterwegs. Cochem, Bernkastel-Kues – das klingt vielleicht ein bisschen nach “Kaffeefahrt”, ist aber in der Realität oft unglaublich lustig und gesellig. Gerade für größere Gruppen, die zusammen bleiben wollen, ist so eine Tour Gold wert. Keiner muss “den Fahrer machen” und beim Wein verzichten. Alle steigen abends wieder ein und werden sicher nach Hause geschaukelt.
Ein ehrliches Wort zu unserer Flotte
Auf unserer Website sehen Sie ja oft auch die Fahrpläne für den Rheiner Verkehrsbetrieb. Lassen Sie sich davon nicht verwirren. Wenn Sie eine Wochenendreise buchen, kommen wir natürlich nicht mit dem Linienbus, der Plastikschalensitze hat. Wir trennen das strikt.
Für Charter- und Reiseverkehr setzen wir Fahrzeuge ein, die für die Langstrecke gebaut sind. Wir reden hier von vernünftigem Sitzabstand. Ich bin selbst über 1,80 Meter groß und weiß, wie ätzend es ist, wenn einem die Kniescheiben wehtun, sobald der Vordermann die Lehne zurückstellt. Bei unseren modernen Reisebussen achten wir penibel auf den sogenannten Sitzpitch.
Dann das Thema Toilette. Ein heikles Thema, aber reden wir Tacheles: Ja, es gibt eine Toilette an Bord. Sie ist für den Notfall gedacht und funktioniert. Aber sind wir ehrlich – auf einer vierstündigen Fahrt machen wir sowieso eine Pause an einer vernünftigen Raststätte. Das ist für alle entspannter, und man kann sich mal die Beine vertreten. Die Bordtoilette ist aber die Sicherheit, die gerade Eltern mit Kindern oder Senioren sehr zu schätzen wissen.
Klimaanlage ist selbstverständlich. Wobei die Kunst darin liegt, sie so einzustellen, dass es hinten nicht friert und vorne nicht schwitzt. Unsere Fahrer haben da meistens ein ganz gutes Händchen für. Und wenn nicht: Einfach mal nach vorne rufen.
Gruppenreisen organisieren: Der Teufel steckt im Detail
Vielleicht lesen Sie das hier, weil Sie der oder die Unglückliche sind, die dieses Jahr den Vereinsausflug organisieren muss. Mein Beileid – und Glückwunsch. Es ist immer ein undankbarer Job, alle unter einen Hut zu bekommen.
Hier können wir Ihnen wirklich Last abnehmen. Wenn Sie bei uns eine Anfrage stellen, brauchen wir eigentlich nur ein paar Eckdaten:
- Wie viele Leute sind es wirklich? (Faustregel: Planen Sie immer 2-3 Absagen ein, das passiert immer kurz vorher).
- Wo soll es grob hingehen? Budget ist oft der Knackpunkt. Ein Wochenende in München kostet nun mal mehr als ein Wochenende im Sauerland.
- Gibt es Sonderwünsche? Rollstuhlfahrer dabei? Extra viel Gepäck für Instrumente oder Sportausrüstung?
Wir stricken Ihnen dann ein Angebot, das passt. Und zwar kein Pauschalangebot von der Stange, sondern basierend darauf, welcher Bus und welcher Fahrer verfügbar sind.
Schulklassen und Sicherheit
Ein kurzes Wort noch zu Klassenfahrten, falls Lehrer unter den Lesern sind: Sicherheitsgurte sind in allen unseren Reisebussen Pflicht und vorhanden. Unsere Busse werden regelmäßig in der Werkstatt durchgecheckt – und zwar gründlicher, als der TÜV es beim Privatauto macht. Wir wissen um die Verantwortung, wenn wir 50 Kinder an Bord haben. Da gibt es keine Kompromisse bei Reifenprofilen oder Bremsen. Punkt.
Städtetrips auf eigene Faust vs. Organisierte Tour
Was wir oft gefragt werden: “Bietet ihr auch Programm an?” Jein. Wir sind in erster Linie Transportdienstleister. Wir sind Profis darin, Sie sicher zu fahren. Wir können Ihnen Hotels empfehlen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben, und wir wissen, wo man Gruppentickets bekommt. Aber wir sind kein klassisches Reisebüro, das Ihnen den Museumführer bucht.
Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie flexibel bleiben. Sie mieten den Bus mit Fahrer, und der Bus richtet sich nach Ihrem Zeitplan (im Rahmen der Lenkzeiten natürlich). Wenn die Gruppe spontan entscheidet, eine Stunde länger am Strand zu bleiben, dann ist das meistens machbar, solange wir abends pünktlich wieder am Busparkplatz sind.
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Planen Sie Pausen großzügig. Nichts stresst eine Gruppe mehr als ein gehetzter Zeitplan. Eine Wochenendreise soll Entspannung sein. Lieber einen Programmpunkt streichen und dafür entspannt Kaffeetrinken, als durch die Sehenswürdigkeiten zu hetzen.
Fazit: Einfach mal rauskommen
Egal ob es jetzt der Weihnachtsmarkt in Münster sein soll (ja, so nah, aber mit Glühwein ist selber fahren halt keine Option), ein Musical-Wochenende in Stuttgart oder eine Clubtour nach Willingen – wir haben das passende Gefährt auf dem Hof.
Schauen Sie nicht nur auf den nackten Preis beim Busvergleich. Schauen Sie darauf, wer Sie fährt und worin Sie sitzen. Ein Wochenende beginnt mit dem Einsteigen. Wenn Sie Lust haben, mal wieder was zu planen oder einfach nur eine Idee im Kopf haben und wissen wollen, was das kostet: Rufen Sie uns in Rheine an oder schreiben Sie uns. Wir beißen nicht, und wir quatschen Ihnen auch nichts auf, was Sie nicht brauchen.
